Die Serie Weltmeere widmet sich der poetischen Schönheit des Vergänglichen und der stillen Kraft des Wandels. In lichtdurchfluteten Flächen und feinen goldenen Akzenten verdichtet sich eine fragile Anmut, die an die Tiefe und Verletzlichkeit der Ozeane erinnert. Die Werke entfalten sich jenseits bloßer Abbildung und eröffnen eine meditative Bildsprache, in der Material, Licht und Zeit miteinander in Dialog treten.
Zwischen Realismus und Idealismus angesiedelt, hinterfragen die Arbeiten gängige Vorstellungen von Perfektion und laden zum Innehalten ein. Vergänglichkeit erscheint hier nicht als Verlust, sondern als würdevoller Zustand – als Prozess, der Schönheit, Transformation und Erinnerung zugleich trägt. Weltmeere versteht sich als kontemplativer Raum, in dem die fragile Balance der Natur sichtbar wird und das Leben in seiner sich wandelnden, vergänglichen Pracht gefeiert wird.